Fragen zu den AGB im Gebrauchtwagenhandel?

pkwNOW gibt Tipps und Hinweise für Händler

Der sorgfältige Umgang mit den allgemeinen Geschäftsbedingungen ist für jeden Gewerbetreibenden wichtig. Doch wenn man genauer hinsieht, stellt man immer wieder fest, dass im Gebrauchtwagenhandel die AGB mitunter stiefmütterlich behandelt werden. Zwar beruft sich kaum noch ein Händler darauf, dass es keine Pflicht gibt, AGB zu veröffentlichen und verzichtet ganz darauf — oft wird aber bei der Zusammenstellung und Formulierung der AGB nachlässig vorgegangen. Seriöse Händler sollten diesen Beispielen nicht folgen, ihre AGB sorgfältig erstellen und dem Geschäftspartner jederzeit erläutern können. So lassen sich bereits im Vorfeld Missverständnisse und Ärger vermeiden. Zudem wird das Kundenvertrauen gestärkt und schnelle und erfolgreiche Vertragsabschlüsse für beide Seiten erleichtert.

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AGB im Gebrauchtwagenhandel – Sorgfalt zahlt sich aus

Die Erstellung und Veröffentlichung der allgemeinen Geschäftsbedingungen ist gerade für viele kleinere Unternehmer im Gebrauchtwagenhandel eine eher unbeliebte Aufgabe. Der Händler will sich schließlich nicht mit juristischen Formulierungen herumschlagen, sondern sein Geschäft betreiben und erfolgreich Autos verkaufen. Dennoch sollte man als Händler den AGB genügend Aufmerksamkeit schenken, denn ihre fehlerfreie und eindeutige Formulierung kann den Geschäftsalltag deutlich erleichtern und auch die Kundenzufriedenheit merklich erhöhen. Der klare Bezug zum potenziellen Kundenkreis und zum eigenen Geschäftsmodell ist daher auch einer der zentralen Aspekte bei der Erstellung der AGB. Für die Vertragsabschlüsse mit Privatkunden gelten beispielsweise andere rechtliche Regeln und Möglichkeiten als beim Handel zwischen Händlern — im Gebrauchtwagensektor ein wichtiger Unterschied, der, je nach Geschäftsmodell, in den AGB berücksichtigt werden muss. Grundsätzlich gilt bei der Erstellung der AGB im Gebrauchtwagenhandel: Der Händler sollte darauf achten, seine AGB möglichst präzise und passgenau an sein Unternehmen und seine Kunden anzupassen, denn oft sind es gerade Details und vermeintliche Kleinigkeiten, die einen juristischen Unterschied machen. Daher gilt: besser einmal mit etwas mehr Sorgfalt und am Besten mit Hilfe eines Fachanwaltes vorgehen. So lässt sich mit gutem Gewissen seinen Geschäften nachgehen und eine Reihe von Missverständnissen können im Voraus vermieden werden.

 

 

 

Erstellen der AGB im Gebrauchtwagenhandel — Tipps für Händler

 

Sowohl Verbraucher als auch Gewerbetreibende sind ständig mit rechtlich geregelten Situationen oder Vertragsverhältnissen konfrontiert. Und jeder weiß aus eigener Erfahrung, dass es gar nicht möglich ist, die jeweiligen AGB aller abgeschlossenen Verträge durchzuarbeiten. Das kann solange gut gehen, wie man es mit kulanten und seriösen Unternehmen zu tun hat, wird aber dann mitunter ärgerlich, wenn ein Geschäftsabschluss nicht zustande kommt, Mängel oder Reklamationen auftreten. Für Händler im Gebrauchtwagenhandel empfiehlt es sich, bei der Formulierung ihrer AGB mit Umsicht und Sorgfalt vorzugehen: denn sowohl die Kunden als auch der Händler profitiert letztlich davon. Denn auch wenn sich die Geschäftsmodelle in der Branche oft ähneln, ist doch jeder Gebrauchtwagenhandel einzigartig und die jeweiligen AGB sollten sich präzise am jeweiligen Geschäftsmodell orientieren. Grundsätzlich empfiehlt es sich, die eigenen ABG mit der Unterstützung eines spezialisierten Rechtsanwaltes zu erstellen. Die Kosten für den Anwalt zahlen sich aus, denn der juristische Fachmann sorgt dafür, dass die AGB wirklich alle Geschäftsbereiche des Unternehmens abdecken und auch die Hinweise auf die AGB korrekt angebracht sind. Abzuraten ist von der Übernahme vorformulierter AGB aus dem Internet oder gar die Übernahme von AGB anderer Anbieter. Hier kann sogar eine Abmahnung drohen. Auch vom Versuch, sich durch spezielle Formulierungen oder Klauseln Vorteile zu sichern, die mit der Gesetzgebung nicht vereinbar sind, muss klar abgeraten werden — solche Klausen sind schlicht ungültig.