Welche Alternativen zur Polizei Auktion gibt es?

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Eine Polizei Auktion, auch Zoll-Auktion oder Justiz-Auktion genannt, kann eine spannende und interessante Art sein, an ein gebrauchtes Fahrzeug zu kommen. Professionelle Autohändler werfen daher immer mal wieder einen Blick auf  eine Polizei Auktion.

Für den B2B-Handel mit gebrauchten Fahrzeugen sind allerdings weitere Zukaufsportale notwendig, da durch eine Polizei Auktion der Bedarf an Fahrzeugen nicht gedeckt werden kann und der Händler selbst nicht verkaufen kann. Mit pkwNOW können sie bequem und sicher Ihr Handelsgeschäft mit gebrauchten Fahrzeugen abwickeln.

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Was versteht man unter einer Polizei Auktion?

Die Bezeichnung Polizei Auktion bezieht sich umgangssprachlich auf öffentliche Versteigerungen, die durch Behörden durchgeführt werden. Da es sich dabei häufig um beschlagnahmte Gegenstände handelt, wird die Polizei Auktion auch als Justiz-Auktion oder Zoll-Auktion bezeichnet. Das Angebot der staatlichen Auktionen beschränkt sich nicht nur auf gepfändete oder gefundene Ware. Auch ausrangiertes Verwaltungsgut wird angeboten, darunter befinden sich Computer, Schreibtische und anderen Büromöbel, Kopierer etc. Auch in die Jahre gekommene Dienstfahrzeuge werden im Rahmen einer Polizei Auktion versteigert. Die Auktionsartikel stammen zudem aus Firmeninsolvenzen, Zwangsversteigerungen oder aus anderen Schuldverhältnissen gegenüber der öffentlichen Hand. Durch die große Bandbreite an versteigerten Gegenständen unterscheidet sich eine Polizei Auktion prinzipiell nicht von anderen öffentlichen Auktionen. Der Hauptunterschied besteht darin, dass der Betreiber kein privates Auktionshaus, sondern der Staat ist. Grundsätzlich ist die Teilnahme an einer Polizei Auktion für jeden volljährigen und geschäftsfähigen Bürger möglich. Bevor an einer Polizei Auktion teilgenommen werden kann, muss die Anmeldung auf dem Online-Portal der jeweiligen Behörde erfolgen.


Was sind die Vor- und Nachteile einer Polizei Auktion?

Eine Polizei Auktion ist eine behördliche Versteigerung von beschlagnahmten oder nicht mehr benötigten Waren. Einsteller für die versteigerten Gegenstände sind staatliche Organe wie der Zoll, der Bundesrat, die Bundesländer, Gemeinden, Länder und die Polizeibehörden. Damit verbunden ist der größte Vorteil bei einer Polizei Auktion: der Auktionator ist der Staat und damit ist für die Bieter garantiert, dass es sich um einen seriösen Anbieter handelt. Für Käufer, die schlechte Erfahrungen mit privaten oder gewerblichen Auktionen gemacht haben oder generell Auktionen skeptisch gegenüberstehen, könnte also eine Polizei Auktion interessant sein. Auf der anderen Seite haben sich in den vergangenen Jahren eine Reihe von gewerblichen Auktionsplattformen etabliert, bei denen Käufer ebenfalls sicher sein können, ein seriöses Geschäft zu machen. Daher kann die Polizei Auktion in Sachen Seriosität zwar gegenüber manchen Online-Portalen punkten, beim Ankauf von Fahrzeugen bieten viele gewerbliche Portale aber ebenfalls eine sehr hohe Sicherheit. Und ein Risiko bei der Teilnahme an einer Polizei Auktion muss unbedingt berücksichtigt werden: Im Fall von gepfändeten Fahrzeugen kann der ehemalige Besitzer das Fahrzeug kurzfristig noch bezahlen und damit auch Höchstgebote hinfällig werden lassen.


Wie läuft eine Polizei Auktion ab?

Wie viele andere Auktionsformen ist eine Polizei Auktion (Zoll-Auktion) zeitlich begrenzt. Angezeigt wird den Teilnehmern zunächst das voraussichtliche Auktionsende, welches sich aber nach hinten verschieben kann, wenn zum Ende der Auktion in kurzen Abständen neue, höhere Gebote eingehen. Die versteigerten Gegenstände einer Polizei Auktion sind in der Regel mit einem Mindestpreis ausgezeichnet (Mindestgebot). Gebote müssen in Mindest-Steigerungsschritten abgegeben werden, die sich nach der Höhe des jeweiligen Gebots richten. Je höher das Gebot ist, desto größer werden die Mindest-Steigerungsschritte. Abgegebene Gebote bei einer Polizei Auktion sind bindend, solange kein höheres Gebot abgegeben wird. Wird ein Gebot als Höchstgebot nicht mehr überboten, erhält der Bieter den Zuschlag und wird über die jeweiligen Zahlungsmodalitäten und Abholfristen per E-Mail unterrichtet. Bei Kraftfahrzeugen wird zudem eine Abholvollmacht per Einschreiben versandt. Weitere rechtliche Bestimmungen zur Polizei Auktion lassen sich den Versteigerungsbedingungen der Homepage des Zolls entnehmen.